Hotel - Restaurant - Gesellschaftshaus - Biergarten

                                                                                                                                                          Die Geschichte unseres Gasthauses
 

1836 Übertragung Johann Heitzhausen

1874 Grunderbe Heinr. Heitzhausen

1879 Käufer Karl. Heinr. Gerh. Rüdebusch

1880 Käufer Albert Friedrich Schmidt

1894 Friedrich Fritz Heinrich Albert Schmidt

1946 Hans Albert Diedr. Schmidt 


Am 1. Mai 1879 erteilte das Großherzogliche Oldenburgische Amt Wildeshausen Albert Friedrich Schmidt die "Concession zur Gastwirtschaft".
Albert Schmidt und seine Ehefrau Margarethe geb. Ritterhoff, die bis dahin das Gut Moorbeck gepachtet hatten, eröffneten daraufhin in dem früheren Heitzhaus`schen Strohdachhaus in einem kleinen Eckzimmer eine Schankwirtschaft. Der wachsende Zuspruch, bedingt durch die reizvolle Umgebung, brachte viele Gäste. Auch einige Kunstmaler wohnten im Gasthof und suchten in der Umgebung geeignete Motive.
In dieser Blütezeit der Huntloser Gastronomie entschloß sich Fritz Schmidt 1897, ein völlig neues Gebäude zu errichten. Neben dem Ausflugslokal fand sich auch die Räumlichkeit für eine Gemischtwarenhandlung. Zudem lief das Feriengeschäft gut an, es kamen sogar regelmäßig Gäste aus Berlin. Zu der Zeit des Ersten Weltkrieges wurden die Zimmer vor allem mit Angehörigen der in Ahlhorn stationierten Luftschiffkapitäne belegt.
Ständiger Gast im Hause Schmidt war bereits in der Vorkriegszeit der Oldenburger Heimatdichter August Hinrichs; er reservierte sich immer Zimmer 9.
Fritz Schmidt hatte sieben Kinder. Sein ältester Sohn Hans heiratete 1925 Anna Holthusen, und beide übernahmen kurz darauf den Betrieb. 1936 wurde die große Veranda gebaut und gleichzeitig der Biergarten neu gestaltet. Als Sohn Kurt nach dem Zweiten Weltkrieg aus der russischen Gefangenschaft zurückkehrte, absolvierte er in Westerstede und in Bremen die Ausbildung als Kaufmann und Gastronom.
Seit 1953 war er nun im väterlichen Geschäft tätig. Damals fuhr er, wie es vorher sein Vater getan hatte, mit dem Fahrrad übers Land, um bei den Bauern Aufträge zu holen. Die Waren wurden dann anschließend mit dem Hökerwagen ausgeliefert. Das Sortiment reichte von Kolonialwaren bis zu Töpfen und Pfannen. Im Jahre 1963 übernahm Kurt Schmidt das inzwischen zum Selbstbedienungsladen umgebaute Kolonialwarengeschäft und die Gaststätte mit Saal und Kegelbahn.
Drei Generationen der Familie Schmidt führten den Gasthof sehr erfolgreich, bis er schließlich an die Familie Meyer im November 1995 verkauft wurde. Mit einem kleinen Unterschied setzt sich die Tradition des Hauses durch Uwe und Petra Meyer fort, aus "Gasthof Schmidt" wurde "Meyers Gasthaus".